Hilfe, meine Eltern konsumieren Suchtmittel.
Sie brauchen Schutz ihrer Eltern. Sie nehmen weder Alkohol noch Drogen zu sich, doch erfahren sie psychische und mitunter auch körperliche Verletzungen. Durch ihre Eltern und deren Suchtmittelkonsum leiden Kinder suchtkranker Eltern häufig bis ins Erwachsenenalter.
Sie organisieren den familiären Alltag mit Kochen, Wäsche, Einkauf, Betreuung der Geschwister. Aus Scham ist der Besuch Elternhaus für Freund:innen ebenso tabu, wie das Besprechen der vielen Sorgen. Statt Schutz und Hilfe werden Sie zu Geheimnisträger:innen und fühlen sich schuldig. Sie sind verletzlich, angreifbar und auf sich selbst gestellt. Das hat Folgen:
Kinder aus suchtbelasteten Familien sind die größte bekannte Risikogruppe für eine spätere eigene Suchterkrankung und tragen eine Reihe weiterer Gesundheitsrisiken wie Psychosen, Affektstörungen oder Persönlichkeitsstörungen. Nachteilige Effekte auf Bildung und Einstieg ins Berufsleben sind ebenso zu verzeichnen.
Hilfsangebote -Was tun?
- Haben Sie Verständnis. Kinder lieben ihre Eltern, auch die suchtkranken.
- Geben Sie den betroffenen Kindern und Jugendlichen Zeit und bleiben Sie im Kontakt.
- Bleiben Sie interessiert und bieten Sie Entastung an.
- Weisen Sie auf Unterstützungs- und Hilfsangebote hin. Das www hilft.